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Medienwelten-Reihe startet mit Vortrag zum digitalen Nachlass

In der 14. Auflage der Medienwelten-Reihe, die gunnet e.V. und Stadt- und Schulbücherei gemeinsam organisieren, geht es um die dringende Notwendigkeit, über die digitale Zukunft nachzudenken. In gewisser Weise sind wir dort bereits angekommen, nur fehlt ab und zu das Weiterdenken über Konsequenzen digitaler Aktivitäten.

So will im ersten Vortrag am Donnerstag, 6. Februar 2020, um 19:30 Uhr, der Datenforensiker Joachim A. Hader dazu ermuntern, über unseren digitalen Nachlass nachzudenken. Er thematisiert die technischen und rechtlichen Seiten des digitalen Nachlasses. Was geschieht nach dem Ableben einer Person mit ihren Accounts, Online-Konten und in sozialen Netzwerken veröffentlichten Bildern und Informationen? Nach Ansicht von Joachim Hader, der auch als zertifizierter Datenschutzbeauftragter tätig ist, ist ein digitales Testament ebenso unerlässlich wie ein Testament, das den Umgang mit den eigenen Vermögenswerten regelt.

Darüber hinaus geht es auch um die Wahrung von Persönlichkeitsrechten: Was soll geschehen, wenn die Erben die Wiederherstellung gelöschter Dokumente verlangen?

Dieser Vortrag gibt Denkanstöße und praktische Tipps zum Umgang mit den eigenen digitalen Lebensspuren und Antworten auf die Fragen

  • Was gehört zu Ihrem Digitalen Nachlass, wo hinterlassen Sie digitale Spuren und Daten?
  • Warum muss ich mich um den Digitalen Nachlass kümmern?
  • Wie sollten Sie schon zu Lebzeiten ihren Digitalen Nachlass regeln?
  • Was müssen Hinterbliebene beachten, um den Digitalen Nachlass zu regeln?

Joachim A. Hader begleitet seit über 35 Jahren verschiedene Positionen im Management und der Unternehmensberatung. Er ist zertifizierter Datenschutzbeauftragter und berät Unternehmen und Privatpersonen im sensiblen und vertrauensvollen Umgang mit fremden und den eigenen personenbezogenen Daten.

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