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"Schönheit ist stärker als Angst" - Ausstellung ukrainischer Künstlerinnen
Wir freuen uns sehr über unsere neue Ausstellung und sind gerne Gastgeber für die sieben Künstlerinnen des Ukrainischen Kunstvereins Mittelfranken. Die Bilder von Anna Skurativska, Iryna Vasylchenko, Yuliia Bobkova, Anna Miroschnichenko, Katheryna Nashchokina, Hanna Cheliadinova und Milana Koziuberda sind noch bis zum 20. Juni 2026 bei uns in der Bücherei zu sehen.
Hinter jedem diese Namen steht die Geschichte einer Frau, die ihre Heimat, Freunde und das gewohnte Umfeld zurücklassen mussten. Die Organisatorin der Ausstellung, die ukrainische Künstlerin und Grafikdesignerin Anna Skurativska, findet bewegende Worte: "Wir haben unsere Heimat verlassen, aber uns nicht verloren. Man hat uns unser gewohntes Leben, unser Zuhause und unseren Halt genommen. Doch es gibt etwas, das uns niemand nehmen kann - die Liebe zur Schönheit, die Fähigkeit zu erschaffen und die innere Stärke.
Anna Skurativska arbeitet vor allem in den Bereichen Realismus und Hyperrealismus. In ihren Arbeiten und Projekten nutzt sie unter anderem Acryl, Aquarell, Alkohol-Marker und Strukturpaste. Für sie ist Kunst ein ständiger Prozess der Entwicklung, Selbstentdeckung und Verbindung zwischen innerer Welt und Realität. Vertreten ist sie in der Ausstellung beispielsweise mit einer kleinen Installation "Mond" und mit dem Bild "Ein Blick tiefer", einem Porträt ihres rechten Auges.
Die Künstlerin und Fotografin Iryna Vasylchenko ist mit einer Bilderserie "Das Leben als Mittelpunkt von allem" und mit Bildern zum Thema "Angst" sowie mit Landschaftsbildern vertreten. Ihre Arbeiten erschließen sich zum einen über die Themen "Liebe" und "Emotionen", zum anderen spielen Form, Farbe und die Textur der oft mit Strukturpaste ausgestalteten Bilder eine Rolle.
Aus Hilpoltstein kommt die Künstlerin Anna Miroshnychenko. Sie ist mit Landschaften am Wasser und mit kleinen Abstraktionen vertreten.
Julia Bobkova hat russische Angriffe auf die Ukraine einmal im Jahr 2014 und einmal im Jahr 2022 erleben müssen. Viele ihrer Bilder hat sie verloren oder zurücklassen müssen. Bei uns in der Bücherei zeigt sie zwei Stickbilder in filigraner Kreuzstich-Technik, wobei sie Entwürfe anderer Künstler für ihre aufwändigen kunsthandwerklichen Projekte verwendet.
Die 14 Jahre alte Anja Tscheljadinowa malt seit ihrer frühen Kindheit und hat in der Ukraine Malunterricht erhalten. Die talentierte Jugendliche hat sich bereits an vielen Malwettbewerben erfolgreich beteiligt. Sehr anrührende Bilder kommen von der 12 Jahre alten Milana Koziuberda, beispielsweise das Porträt des ukrainischen Jack-Russel-Terriers "Patron". Er ist der
