Büchereiblog

Schwarzwasser

Der neue Fall für Kreuthner und Wallner lässt sich gut an. Am Tatort befindet sich eine junge Frau mit der Tatwaffe in der Hand. Weniger leicht erklärbar ist, wieso Kreuthner mit Wallners Großvater und einer weiteren Dame überhaupt in dem Haus waren, in welchem sie das Opfer gefunden haben.

Die Spur führt zwanzig Jahre zurück nach Berlin; dass die mutmaßliche Täterin nicht die Mörderin war, klärt sich bald auf. Es geht um einen Anwalt, der sich offenbar hat bestechen lassen und abgetaucht ist. Und es geht um einen etwas zwielichtigen Geschäftsmann, der den Anwalt in unsaubere Situationen geführt hat. Dass man auch mit ehernen Prinzipien doch vom Weg abkommen kann, wird hier gut aufgezeigt. Vor allem, wenn schlagkräftige Argumente im Spiel sind.

Kreuthner sorgt dafür, dass der Spaß an der Sache nicht zu kurz kommt, seine Einfälle sind wie immer genial - wenn auch in der Ausführung meist doch etwas schiefgeht. Der Fall wird am Ende gelöst, nimmt noch eine scharfe Wendung, ein wirkliches Happy End gibt es allerdings nicht.

Dennoch: Allerbeste Unterhaltung, Spannung und Humor. Andreas Föhr bleibt seinen selbstgesteckten hohen Maßstäben treu. Sie finden den siebten Fall von Kreuthner und Wallner bei den Romanen unter FOE oder können ihn mit der Mediennummer 71466954 vorbestellen.

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