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So der Name eines neuen Krimi-Thriller-Roman-Autors aus Schottland. Hardcore-Thriller-Fans werden die Fälle um Detectiv Inspector McLean wohl etwas zu "krimig" finden, gemütliche Krimi-LeserInnen hingegen sind vermutlich ob der Blutrünstigkeit entsetzt. Alle jene, die genau dazwischen immer etwas vermisst haben, dürfen sich freuen: James Oswald hat diese Lücke gefüllt.

Bei seinem neuesten Fall schrammt Kommissar Dühnfort haarscharf an der Befangenheit entlang - und das gleich mehrfach: Kindermord ist sicher immer härter als "normale" Mordfälle. Wenn man aber soeben erfahren hat, dass man selbst Vater wird, geht einem so etwas viel näher als sonst. Und dann erinnert der aktuelle Fall an einen alten aus Hamburg - die Täterschaft war glasklar, nur fehlten die gerichtsverwertbaren Beweise. Das sollte ihm nicht wieder passieren!

Es gibt eine neue Krimi-Serie, die ein bisschen aus der Reihe tanzt. Judith Arendt hat eine Schöffin als Hauptfigur auserkoren, die zunächst gar nicht glücklich über ihr Ehrenrichteramt ist. Zumal es gleich der erste Fall für Ruth Holländer wirklich in sich hat - der grausame Mord an einer jungen Frau mit kurdischen Wurzeln. Ein Ehrenmord mitten in Berlin?

In Andreas Föhrs neuestem Krimi Wolfsschlucht gehen seltsame Dinge vor sich: Ein Bestatter wird ermordet, eine junge Frau entführt und ein Auto von einem Maibaum aufgespießt! Ob die Hexe damit etwas zu tun hat? Oder doch eher Wallners Großvater Manfred? Und wieso...

Im neuen Maurer-Krimi sind die Graseggers auf Friedhofstour. Das beliebte Ex-Bestatter-Ehepaar darf nämlich mittlerweile durch Europa reisen, allerdings mit der Auflage, sich an jedem Ort bei der zuständigen Polizeibehörde zu melden. Ehrensache, dass sie auch von überall eine Karte, einen Brief ans heimische Kommissariat schreiben.

Dort - im bayerischen Kurort mit dem unaussprechlichen Doppelnamen - ist nämlich ein Schwede in den Häcksler gefallen. Oder doch gefallen worden? Jennerwein ermittelt ...

Am 19. März um 19.30 Uhr gibt es wieder eine Literturcafé-Runde in der Bücherei. Dazu müssen zuerst einmal interessante und auffällige Neuerscheinungen gekauft werden. Dann geht es darum, für die Neuheiten Buchpaten zu finden. Manchmal gar nicht so einfach, denn jede Leserin und jeder Leser hat eigene Vorstellungen von einem guten Roman. Aber das macht die Literaturcafé-Abende auch so interessant. Diesmal ist ein richtiges Fürchtebuch in der Auswahl...